Mit Gott unterwegs

Normalerweise plane ich immer genügend Zeit ein, damit ich den Zug noch bekommen, selbst wenn etwas schief geht. Doch einmal kam ich dennoch unter Zeitdruck. Und ausgerechnet dann musste die Ampel sich dauerhaft auf Rot stellen. Ungeduldig wartete ich auf den Moment, in dem alle Autos stehen bleiben und endlich die Fußgänger an der Reihe sind. Doch was machen die Ampeln? Die Autos bekommen erneut Grün. Die Fußgänger wurden einfach ausgelassen und jetzt wurde es erst richtig knapp mit dem Zug. Voller Ungeduld fing ich an zu beten.
Kurze Zeit später wurde es dann auch endlich grün. Natürlich weiß ich nicht, ob es das Gebet bewirkt hat oder nicht. Auch die innere Unruhe hat sich kaum gelegt gehabt, aber ich hatte dadurch ein Stück weit meinen Zeitdruck an Gott abgegeben und es ihm überlassen, ob ich es noch pünktlich schaffe oder nicht.
Eigentlich kam ich ein paar Minuten zu spät am Bahngleis an, aber der Zug war noch da und der Schaffner stand in der Tür und wartete auf mich. Ja natürlich hat er nicht explizit auf mich gewartet, aber im ersten Moment kam es mir so vor. Knapp hinterher kam genauso schwer atmend wie ich noch ein Mann herangeeilt. Ich bin deshalb davon ausgegangen, dass ein anderer Zug Verspätung hatte und auf deren Passagiere mein Zug gewartet hat.
Als ich dann noch einen Platz im Zug hatte und durchatmen konnte, war ich so dankbar und froh. Egal was kommt und egal wie klein meine Probleme und Herausforderungen sein mögen, Gott begleitet mich auf Schritt und Tritt und lässt mich nicht allein.

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