Leopolds himmlisches Glück

von Karin Waldl



Inhalt 


Die Geschichte handelt von Leopold, der sehr reich ist und dadurch sehr glücklich zu sein scheint. Roman, ein junger Journalist, möchte ihn deshalb interviewen. Thema des Interviews ist das Glück selbst. Doch jede einzelne Frage kann Leopold nicht beantworten. Roman merkt dadurch mit der Zeit, dass Leopold doch gar nicht so glücklich ist. Die letzte Frage lautet: „Glaubst du nicht, dass Gott dir all das ermöglicht hat?“ Leopold antwortet: „Das kann ich gar nicht so genau sagen. Wenn ich mich darauf festlege, entfallen all die anderen möglichen Erklärungen.“
Am nächsten Tag meldet sich Leopold bei Roman. Leopold hat das Glück doch noch gefunden, und zwar in Jesus, der als Licht der Welt zu uns gekommen ist. Daraufhin erscheint doch noch ein Zeitungsartikel über das Glück: nämlich wie Leopold zu Gott gefunden hat und was daraufhin passiert ist.


Meine Meinung 


Ich möchte sehr gerne nur positives über das Buch berichten, denn es ist liebevoll gestaltet. Allerdings gibt es hier und da Schwächen, die doch erwähnt werden müssen. Jede Doppelseite ist folgendermaßen gestaltet: links befindet sich eine weiße Seite mit dem Text und rechts ein dazu passendes Bild. Das hat mich weiter nicht gestört. Allerdings gefällt mir die Schriftart nicht. Sie ist klar und eckig. Vielleicht ist es für Kinder so leichter zu lesen, aber mich erinnert diese Schriftart an eine Schreibmaschinenschrift. Zudem sind die Bilder zwar sehr detailreich, allerdings wirken die Bilder auf mich nicht sonderlich professionell. Es ist in meinen Augen ein kindlicher Stil. Ob das die Kinder deshalb besonders anspricht, kann ich leider nicht beurteilen. Auch passen nicht alle Bilder so richtig zum Text. Auf Bild 5 sieht man unter anderem zwei Jungen die in einem Boot sitzen und ein kleiner, wirklich süßer Delfin neben ihnen. Allerdings handelt der Text nur von Freunden allgemein und nicht von einem Boot. Ebenso finde ich Bild 8 nicht zu Text passend (Bild 8 gleicht dem Cover). Dort stellt Roman, wie oben bereits erwähnt, Leopold die letzte Frage. Diese handelt von Gott, aber auf dem Bild finden sich so viele andere, nicht christliche Symbole, auf die überhaupt kein Bezug genommen wird. Als ich das Cover betrachtet hatte, dachte ich erst, das Buch handele von den verschiedenen Religionen, und dass Jesus Christus der einzige Weg und die Wahrheit ist. Gerade bei einem Kinderbuch finde ich es schade, dass es für die ganzen Symbole keine Erklärung gibt. Mir selbst erschließen sich nicht alle Symbole, und bei manchen habe ich nur Vermutungen, was sie darstellen könnten.


Fazit


Es ist eine schöne, kurze Geschichte, die ich auf jeden Fall meinem kleinen Cousin zu Weihnachten zeigen werde. Allerdings weist sie hier und da Mängel auf. Zudem ist sie – im Vergleich zu anderen Produkten – recht teuer für die Qualität. Aufgrund dieser zwei Gründe würde ich das Buch nicht kaufen und kann es daher nicht wirklich weiterempfehlen.


Leserunde


Das Buch habe ich auf lovelybooks.de bei einer Leserunde gewonnen. Die Bewertungen der anderen Leser fallen wesentlich positiver aus. Die meisten haben es dort auch zusammen mit einem Kind gelesen. Daher empfehle ich, diese Rezensionen ebenfalls durchzulesen.


Allgemeine Informationen


Geheftet
28 Seiten
farbig illustriert
ISBN: 978-3-86196-628-9
Papierfresserchen
2016 erschienen