Jesus?

von Nicky Gumbel

 

Inhalt


Dieses kleine Heft vermittelt kurz und verständlich, worum es im christlichen Glauben geht. Dank der Zustimmung des Verlags kannst Du Dir unter "Ausschnitte aus dem Buch" bereits jetzt schon einen Einblick in das Buch und in den christliche Glauben verschaffen. Ich hoffe sehr Dich dadurch auf das Christentum neugierig machen zu können. Denn schließlich gibt es noch vieles zu entdecken! Deshalb lohnt es auch, trotz der hier wiedergegebenen Ausschnitte, das kleine, günstige Heft selbst zu besitzten. Schließlich findest Du dort noch viele weitere Erklärungen und Tipps für die praktische Umsetzung!

Nicht nur für interessierte Menschen ist dieses Heft geeignet, sondern auch für gläubige, erfahrene Christen. Denn dieses Heft kann man immer bei sich haben und erinnert einen ständig daran, welches Geschenk uns Jesus bereitet hat und worauf es wirklich ankommt. Im Alltag gerät das viel zu schnell in Vergessenheit.


Allgemeine Information


Heft
32 Seiten
ISBN 13: 9783957342812
Gerth Medien
Erscheinungsjahr: 2015


Ausschnitte aus dem Buch


Die Ausschnitte sind noch aus der letzten Auflage. Die aktuelle Auflage mit dem neuen roten Cover wurde überarbeitet und enthält einen zweifarbigen Innenteil.

Worum geht'ts eigentlich?

[…] Beim Christsein geht es vor allem anderen um Beziehungen, nicht um Vorschriften. Es geht um eine Person nicht um eine Philosophie. Es geht um die wichtigste Beziehung von allen – unsere Beziehung zu dem Gott, der uns gemacht hat. Jesus sagte einmal, das erste und größte Gebot sei, dass wir Gott lieben sollen. Gleich danach kommt das Gebot, unseren Nächsten zu lieben. Es geht also auch um unsere Beziehungen zu Gott und zu anderen Leuten.


Warum brauchen wir Jesus?

[…]
Jesus sagte einmal: „Ich bin das Brot des Lebens“ (Johannes 6,35). Er ist der Einzige, der uns wirklich das geben kann, wonach wir uns sehnen, denn er ist es, der zwischen uns und Gott Freundschaft stiftet.

[…]

Was wir also am dringendsten brauchen, ist Vergebung. Ein Mensch, der Krebs hat, braucht einen Arzt, ob ihm das klar ist oder nicht; genauso brauchen wir Vergebung, ob uns das klar ist oder nicht. Und wie beim Krebs ist derjenige, der sein Problem erkannt hat, weit besser dran als jemand, der sich von einem falschen Sicherheitsgefühl einlullen lässt.

[…]


Was sollen wir mit Jesus?

Warum sollten wir uns mit dem Glauben an Jesus Christus abgeben? Schlicht und einfach deswegen, weil es wahr ist. Wenn dieser Glaube nicht wahr ist, verschwenden wir nur unsere Zeit. Wenn er aber wahr ist, dann ist er für jeden Menschen von lebenswichtiger Bedeutung. […] Wir können die Behauptungen des christlichen Glaubens überprüfen, weil der Glaube sich auf historischen Begebenheiten bezieht. Er beruht auf dem Leben, dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi. Unser Glaube wurzelt in zuverlässigen historischen Daten. Und Jesus erweist sich als der, der heute lebt und rettet.

[…]

Viele Menschen, auch solche, dich sich nicht als Christen bezeichnen, betrachten Jesus als das höchste Beispiel für ein vollkommen selbstloses Leben. […] Was seine Lehre angeht, so scheint man sich allgemein einig zu sein, dass sie das Reinste und Beste ist, was jemals über die Lippen eines Menschen kam.

[…]

Die Indizien dafür, dass Jesus buchstäblich körperlich von den Toten auferstanden ist, sind überwältigend. Als seine Freunde beim Grab ankamen, stellten sie fest, dass die Leichentücher zusammengerollt waren – von Jesu Leichnam weit und breit keine Spur.
Während der nächsten sechs Wochen wurde er bei elf verschiedenen Gelegenheiten von über 550 Menschen gesehen. Das Leben seiner Freunde veränderte sich darauf radikal. Die christliche Gemeinde wurde geboren und wuchs in atemberaubendem Tempo.

[…]


Warum starb er?

Jesus sagte, er sterbe für uns. Das Wörtchen für bedeutet hier anstelle von. Er tat es, weil er uns liebt und deshalb nicht wollte, dass wir für alles büßen müssen, was wir an Schuld auf uns geladen haben. Dass er ans Kreuz ging, bedeutet im Grunde: „All das nehme ich auf mich.“
Er tat das für dich und er tat es für mich. Auch wenn du der einzige Mensch auf der Erde wärst, hätte er es für dich allein getan.

[…]


Freiheit wozu?

Als Jesus selbst in diese andere Welt zurückkehrte, ließ er seinen Geist zurück, den Heiligen Geist. Wenn wir Jesus bitten, in unser Leben zu kommen und uns mit seinem Geist zu füllen, dann schenkt er uns eine ganz neue Freiheit.

[…] Freiheit, Gott zu kennen […] Freiheit zu lieben […] Freiheit zur Veränderung […]


Warum nicht?

Gott bietet uns also seine Freiheit an. Sein Geist soll in uns leben. Und für all das verlangt er keine Gegenleistung. Es ist sein Geschenk an uns. Und das stellt uns vor eine Entscheidung:
Ein Geschenk kann man annehmen, auspacken und sich daran freuen. Oder man kann „Nein, danke“ sagen. Leider finden die Leute alle möglichen Ausreden, um das Geschenk, das Gott ihnen anbietet, nicht anzunehmen.

[…]

Gott liebt uns. Er bittet uns nur, solche Dinge aufzugeben, die uns schaden. Wenn deine Kinder mit einem Schnitzmesser herumspielen würden, dann würdest du ihnen sagen, dass sie damit aufhören sollen. Nicht etwa weil du den armen Kindern den Spaß verderben willst, sondern weil du nicht willst, dass sie sich wehtun.
Was wir aufgeben, ist nichts im Vergleich zu dem, was wir bekommen. Wenn wir Jesus die kalte Schulter zeigen, geht uns das wirkliche Leben durch die Lappen.

[…]


Und Jetzt?

Gott möchte dir persönlich begegnen. Das Geschenk liegt liebevoll verpackt auf seiner ausgestreckten Hand, direkt vor dir, zum Greifen nahe. Wie entscheidest du dich? Greifst du zu oder sagst du lieber Nein, danke?

[…]

Wenn du zu dem Schluss gekommen bist, dass nur bei Jesus das wirkliche Leben ist, dann sag Gott doch einfach, dass du von jetzt an dein Leben unter seiner befreienden Leitung leben willst. Wie? Nun, jeder tut das auf seine eigene Weise, aber im Prinzip lässt sich dieser erste Schritt auf Gott zu in drei kurzen Ausdrücken zusammenfassen:

a, „Es tut mir leid“
[…]

b, „Danke“
[…]

c, „Bitte“
[…]


Wie geht es weiter?

1. Erzähl jemanden davon.
[…]

2. Lies die Bibel
[…]

3. Fang an, jeden Tag mit Gott zu reden (also zu beten).
[…]

4. Schließ dich einer Kirche oder Gemeinde an, wo Jesus in der Mitte ist.
[…]“  

Gumbel, Nicky: Jesus?. 22. Auflage. 2014 Asslar/München.