20 Die Cham in Kambodscha

Kandi hatte Sorgen. Mit gesundheitlichen Problemen war es sehr schwer, im ländlichen Kambodscha
zu leben. Da, wo sie wohnt, gab es keine gute medizinische Versorgung. Von ihrem Ehemann alleine gelassen, musste sie selber für ihre Kinder sorgen. Kandi war sehr erleichtert, als Gott ihr ein Ehepaar über den Weg schickte, das ihre Sprache kannte und ihr aufmerksam zuhörte. Zudem beteten die beiden mit ihr und brachten sie zu einem Zentrum, in welchem Christen den Ärmsten medizinische Hilfe anboten. Hier hörte Kandi das erste Mal von Jesus und seinem Opfertod am Kreuz.

Kandi gehört zum Volk der Cham. Sie leben fast überall in Kambodscha, wo es Wasserwege gibt. Ursprünglich stammen sie aus dem heutigen Vietnam. Aufgrund von Konflikten wanderte eine große Zahl nach Kambodscha aus. Heute zählt ihre Gruppe um die 400.000 Menschen, aber nur Einzelne haben von Jesus gehört.

Im Jahr 2000 spürte eine Frau, dass sie wöchentlich für die Cham beten sollte. 2014 waren bereits 10 Gläubige in verschiedenen Ländern bekannt, die regelmäßig für die Cham beteten. Das ist der Schlüssel für das, was Gott unter diesem Volk tut! Heute verbinden wir uns mit diesen Christen und beten gemeinsam für die Cham. Welch ein Privileg, dass wir dieses Volk vor Gott bringen können und ihn bitten dürfen, dass viele Cham Jesus als Erlöser kennenlernen. Als das oben erwähnte Ehepaar Kandi traf, wurde sie durch Gebet geheilt. Daraufhin wurden sie und ihr Sohn Nachfolger von Jesus. Kandis Mann kam auch zu ihr zurück. Zusammen starteten sie eine Bibelgruppe, um mit fragenden Menschen über Jesus nachzudenken. Diese Cham sind am Anfang eines Glaubensweges.

Wir beten

  • Für Kandi und ihre Familie, dass sie im Glauben wachsen können.
  • Für die Arbeit an einer Bibelübersetzung in der Sprache der Cham.
  • Dass viele Cham Jesus erkennen dürfen.

Text und Bild übernommen: Quelle