16 Mutige Zeugen

Der Osten Südasiens ist mit etwa 285 Mio. Muslimen der am dichtesten besiedelte Raum im Haus des Islam. Es gibt dort Dutzende von Bewegungen hin zu Christus mit jeweils Tausenden von Getauften aus muslimischem Hintergrund, die Jesus als Herrn anbeten.

Mutige Zeugen Jesu und fähige Bibelübersetzer haben Muslimen dort das Evangelium verständlich gemacht. Aber der Preis war oft heftige Verfolgung. Scharif erzählt seine Geschichte:

«Als Junge wurde ich aus der Koranschule geworfen, weil ich schwierige Fragen stellte. Der Lehrer nannte mich einen Sünder, der auf die Hölle zusteuert. Mein Vater war so wütend, dass er mich aus dem Haus warf und meiner Familie verbot, mit mir zu reden. Eines Tages lud ein weißhaariger Missionar mich ein, mit ihm in der Rikscha zu fahren. Er schenkte mir ein Neues Testament. Ich las die ganze Nacht. Begeistert entdeckte ich in Johannes 3,17, dass Jesus nicht in die Welt gekommen war, um sie zu verurteilen, sondern um sie zu retten. Und das galt auch mir!»

Während der nächsten zehn Jahre erduldete Scharif für seinen Glauben sehr viel. Sein Vater drohte, ihn zu ermorden. Eine Bande muslimischer Schläger prügelte ihn zwei Mal fast zu Tode. «Das macht nichts», sagt Scharif. «Wenn sie meinen Körper in tausend Stücke schneiden, wird jedes Einzelne Jesus als Herrn preisen.»

«Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.» Johannes 3,17

Schließlich durfte Scharif seinen Vater zum Glauben führen, lebt wieder mit ihm, und jetzt trifft sich eine Gemeinde in ihrem Haus. Sie sind Teil einer großen Bewegung, die zigtausend Gläubige umfasst.

Wir beten

  • Dass sich die Bewegungen von Muslimen hin zu Christus im östlichen Südasien multiplizieren.
  • Dass viele der fast 285 Mio. Muslime, die ohne Jesus keine Hoffnung auf ewiges Leben haben, zum Glauben an ihn  finden.
  • Für treue Zeugen wie Scharif, dass sie die Verfolgung ertragen und Jesus treu bleiben.

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