14 Ein neuer Name!

Das Westliche Südasien ist mit 300 Mio. Einwohnern aus 186 Volksgruppen ein sehr dicht besiedelter
Raum im Haus des Islam. Konflikte untereinander oder mit Gegnern von außen gehören zum Alltag. Aber Gott führt Tausende von Muslimen zu einem neuen Leben in Jesus Christus.

Akbar al-Masih ist ein Jünger Jesu aus muslimischem Hintergrund. Sein Leben als Paschtune in Afghanistan war vom Krieg mit den Russen, dann mit schiitischen Nachbarvölkern geprägt. Nach dem Einmarsch der US-Armee  floh er 2012 nach Pakistan, wo ihn eine christliche Familie in Jüngerschaft anleitete. Er erzählt Folgendes: «Meine Eltern nannten mich Muhammad Akbar, ‚Mohammed ist der Größte‘. Auch einer unserer Volkshelden, der die Briten im 19. Jahrhundert aus Afghanistan vertrieben hatte, hieß so. Als ich in Pakistan Arbeit suchte, kam ich an einem Kino vorbei, in dem ein Film über den Propheten Isa (Jesus) gezeigt wurde. Ich sah ihn mir an und lernte viel Neues über den Propheten Isa. Es brach mir fast das Herz, als sie ihn schlugen und ansKreuz nagelten. Ich erwartete, dass er sich mit Feuer vom Himmel an seinen Feinden rächen würde. Aber stattdessen bat er seinen himmlischen Vater um Vergebung für sie. In diesem Moment wusste ich, dass das mir galt, und ich begann, Jesus nachzufolgen. Ich wusste, dass die Bereitschaft zur Vergebung das war, was meinem Volk fehlte. Wir suchen immer nach Rache, aber Isa al-Masih (Jesus der Messias) hat mir einen anderen Weg gezeigt. Und deshalb änderte ich meinen Namen in Akbar al-Masih, ‚der Messias ist der Größte‘. »

«Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern.» Matthäus 6,12

Wir beten

  • Dass die von Konflikten und Kriegen zerrissenen Völker des Westlichen Südasiens Frieden erleben dürfen.
  • Für mutige Zeugen wie Akbar al-Masih und die Christen, die ihn angeleitet haben.
  • Dass die 300 Mio. Muslime des Westlichen Südasiens Gelegenheiten bekommen, Jesus Christus kennenzulernen.

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