1 Neue Wege für neue Bewegungen

Und los geht's mit den 30 Tagen!


Die Beobachtung, dass in den letzten 15 Jahren in verschiedenen Regionen der Islamischen Welt neue geistliche Bewegungen hin zu Jesus entstanden, macht uns dankbar. Sie wirft aber auch die Frage auf, warum das gerade jetzt geschieht. Was hat sich verändert?

Über Jahrhunderte versuchte die Christenheit, Muslimen ein besseres religiöses System anzubieten. Doch Muslime waren in ihrer eigenen Religion meist recht zufrieden.

Auch versuchten sog. christliche Herrscher, militärisch gegen den Islam vorzugehen. Dabei konnten sie sich aber nicht auf ihren Herrn berufen, der gesagt hatte: «Liebet eure Feinde...» (Mt. 5,44).

Langfristig waren die «christlichen» Armeen weder bei den mittelalterlichen Kreuzzügen noch im kolonialistischen Zeitalter besonders erfolgreich. Heute wird uns mehr und mehr deutlich, dass man Gottes Reich nicht mit Waffengewalt bauen kann.

"Heute begegnen Christen Muslimen ganz bewusst als von Gott geliebten Individuen."

Und so begegnen Nachfolger Jesu heute muslimischen Männern und Frauen in dem Wissen, dass wir alle ohne Retter verloren sind. Ihr Anliegen ist es, Herzen für denjenigen zu gewinnen, dessen Reich nicht von dieser Erde ist. Christen, die Muslimen in der Liebe Gottes begegnen, sind sich bewusst, dass nur unser Herr Jesus Christus Menschen retten kann. Zeugnisse von Gläubigen aus muslimischem Hintergrund von Westafrika bis Malaysia zeigen deutlich: Weder Religion noch Politik, weder unsere Wirtschaft noch unsere Zivilisation sind Ursache für ihren neuen Glauben. Es ist allein Jesus Christus.

Wir beten

Dass sich Christen beim «Bau seines Reichs» an Jesus orientieren.
Dass wir wie Jesus dienen (Phil. 2,3-8).
Dass wir uns nicht auf äußere Mittel der Macht verlassen, sondern auf Jesus hinweisen, der alle Menschen zu sich ziehen kann.

Quelle